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| Historische Besonderheiten der Regionalgeschichte
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Rangierbahnhof Wustermark
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Dokumentation eines Stückes Industriegeschichte
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| Situation |
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Am 1.Mai 1909 wurde auf der heutigen Gemarkung Elstal der Rangierbahnhof
Wustermark mit einer Länge von 4,5 km und 24 km Hauptgleise sowie 86 km
Nebengleise eröffnet.
In seiner Hochphase hatte der Rangierbahnhof, einschließlich der
technischen Dienststellen 1200 Beschäftigte - heute keine 100.
Große Teile des Bahnhofes sind heute unbenutzt. Der im Nordteil
gelegende Haltepunkt Elstal ist 1/2 stündlich von Berlin Spandau
aus erreichbar.
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| Geschichte |
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Das Eisenbahnnetz Deutschlands mußte entsprechend den Erfordernissen
der sprunghaft raschen Entwicklung von Industrie und Wirtschaft ausgebaut
werden. Haupt- und Querverbindungen zu bereits bestehenden Eisenbahnstrecken
entstanden.
1871 wurde die Berlin - Lehrter Eisenbahn in Betrieb genommen.
Der immer größer werdende Güterverkehr zwischen dem westlichen
und nordwestlichen Teil Deutschlands und Bahnhöfen Berlins, wie auch der
Durchlauf nach Ost- und Südost-Deutschland und umgekehrt machte deutlich,
daß die in Berlin vorhandenen Bahnanlagen den Anforderungen nicht mehr
entsprachen.
Erste Anregungen zu durchgreifenden Umbau der Spandauer Bahnanlagen stammen
aus dem Jahr 1897.
Von 1906 bis 1909 wurde der "Wustermark Verschiebebahnhof" als Flachbahnhof
mit 10 Fahrdienstleiterbezirken, 6 Weichen- und Signalstellwerken und 3
Handweichenbezirken gebaut.
1920 wurde das Bahnbetriebswerk eingerichtet - mit 2 Ring-Lokschuppen, 2
Drehscheiben, 4 Bekohlungsanlagen und einem 56 m hohem Wasserturm.
Am 20.04.1945 wurde der Bahnhof durch Alliierte Flugzeuge bombardiert und
sehr stark zerstört. Der südliche Teil des Rangierbahnhofes wurde
nie wieder aufgebaut. Die restlichen Flächen wurden 1945/46 wieder in
Betrieb genommen.
1963 wurde der Bahnhof in "Wustermark Rangierbahnhof" und 1996 in "Bahnhof Elstal"
umbenannt.
Am 16.06.2002 wurde der Haltepunkt mit der Eröffnung der
Fußgängerbrücke wieder in Betrieb genommen, nachdem er 1995
geschlossen wurde. |
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Führungen über den "Rangierbahnhof"
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nur nach vorheriger Anmeldung
Telefon:
033 234 - 862 77
Treffpunkt:
Bahnhofstraße an der Fußgängerbrücke
Dauer: ca. 2 Stunden
Eintritt: 3,50 Euro / Person
Gruppe ab 15 Personen: 2,50 Euro / Person
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