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Elstal e.V.
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Elstaler Zeittafel
Die Entstehung Elstals ist auf zwei Faktoren zurückzuführen:
1. Entscheidung über den Bau des Verschiebebahnhof Wustermark (entstanden 1906 - 1909)
2. Ausbau des Truppenübungsplatzes zum Militärstandort
- 1713 - Nutzung der Döberitzer Heide als Truppenübungsplatz
- 1890 - Einrichtung des Truppenübungsplatzes Döberitzer Heide, der auch Flächen an der B5 des heutigen Elstals einschließt
- in den 30'er Jahren - Erweiterung mit Wohnungsbau für Offiziere

01.11.1918
Bildung des Gutsbezirkes Elstal durch Zuordnung von Flächen aus den Gemarkungen Dyrotz, Hoppenrade, Buchow-Karpzow und Ferbitz mit einer Gesamtfläche von 184 ha.

Noch 1919
Baubeginn für die Eisenbahnersiedlung

1920
Bezug der ersten Wohnungen in der Eisenbahnersiedlung Elstal,
Baubeginn der Schule in der Schulstr.

1920
Errichtung des Bahnbetriebswerks Wustermark mit zwei Ring-Lokschuppen, zwei Drehscheiben, vier Be-kohlungsanlagen und einem 56m hohen Wasserturm

1921
Im Winterhalbjahr Beginn des Schulbetrieb

30.09.1928
Gründung der Gemeinde Elstal durch Auflösung des Gutsbezirkes; 40ha aus dem Gutsbezirk Dyrotz werden Elstal zusätzlich zugeordnet

1930
Bau des Marktplatzes, heutiger Karl-Liebknecht-Platz, mit Geschäftskomplex (Fleischerei, Drogerie, Bäckerei mit Konditorei; Gemüseladen; Kolonialwarenladen; Frisör)
Die Siedlung umfaßt inzwischen 86 Häuserblocks mit 376 Haushalten

1932
Erster Elstaler Bürgermeister wird Heinrich Nowack (SPD)

1934 - 1936
Bau des Olympischen Dorfes für die XI. Olympischen Spiele vom 01.-16.08.1936 in Berlin

01.07.1936
Offizielle Eröffnung des Olympischen Dorfes

Bis 1939
Erweiterung der Anlagen durch Bau von Kasernen und Fliegerhorst

1936/37
Errichtung der Evangelischen Kirche am Marktplatz
Bau der Turnhalle an der Schule
Gärtnerische Gestaltung der Eisenbahnersiedlung von der Bahnmeisterei; 800 Bäume werden gepflanzt und Vorgärten vor den Häusern angelegt

20.04.1945
Bombardierung des Verschiebebahnhofes durch die Alliierten

26.04.1945
Sowjetische Truppen besetzen den Rangierbahnhof und den Ort Elstal

Noch 1945
Mit dem Wiederaufbau des Bahnhofs wird durch die Eisenbahner begonnen

1946
Die Turnhalle der Schule wird durch Brandstiftung zerstört

1949
Gründung des Eisenbahn-Sport-Vereins Lok Elstal e.V.

07.10.1949
Gründung der DDR

1950
Neubauten mit 102 Wohnungen entstehen an der Eisenbahnersiedlung - Karl-Marx-Str.

1951
Das für Bauarbeiter (Bau des Außenring) errichtete Klubhaus wird als "Klubhaus der Eisenbahner" der Öffentlichkeit zugänglich

1963
Umbenennung des Bahnhofes in "Wustermark Rangierbahnhof"

24.10.1972
Erster Spatenstich zum Wiederaufbau der abgebrannten Turnhalle zu Klassenräumen

1974
Elstal hat 1.864 Einwohner

1983
Elektrifizierung und Aufnahme des elektrischen Zugbetriebes

1984
Der Ernst-Thälmann-Platz wird von der sowjetischen Armee an die Gemeinde übergeben - erste Konversionsmaßnahme
1985 -1987
72 Wohnungen am Ernst-Thälmann-Platz werden um- und ausgebaut und bezogen

09.11.1989
Fall der Mauer in Berlin

November 1989
Die Regionalzüge aus Richtung Stendal werden bis Staaken bis zur Bewältigung des hohen Fahrgastaufkommens durchgefahren - die "Ferkeltaxen" sind überfordert. Eine direkte Verbindung nach Spandau besteht noch nicht.

03.10.1990
Die Einheit Deutschlands wiederhergestellt

15.08.1991
Zusammenschluß der Kinderkrippe, des Hortes und des Kindergartens zur "Kindertagesstätte Elstal" (heute: "KITA Sonnenschein Elstal")

1992
Abzug der letzten russischen Einheit

1992
Grundsteinlegung des Gewerbegebietes "DEMEX-Park" - 350.000m²

1993
Die Eisenbahnersiedlung wird unter Denkmalschutz gestellt

1994
Entwicklung, Erweiterung und Sanierung der bisher militärisch genutzten Siedlungen

24.09.1995
Einstellung des Personenverkehrs am Haltepunkt Wustermark Rangierbahnhof

31.01.1996
Schließung der Umladehalle des Rangierbahnhofes

11.04.1996
Grundsteinlegung für das Bildungszentrum des "Bund Evangelisch Freikirchler Gemeinden Deutschlands" (BEFG)

02.06.1996
Umbenennung des Haltepunktes "Wustermark Rangierbahnhof" in "Bahnhof Elstal"

Oktober 1996
Durch das 6. Gemeinde-Neugliederungs-Gesetz werden das Olympische Dorf von 1936 und die Kasernen südlich der B5 der Gemeinde Elstal zugeordnet

28.11.1997
Eröffnung des Bildungszentrums des BEFG

1998
Bezug der sanierten Wohnungen in der Kiefernsiedlung

24.06.1998
Gründung des Vereins Historia Elstal e.V.

01.11.1998
Bezug der ersten sanierten Wohnungen auf dem Heroldplatz (Wustermark)

01.03.1999
Erste Wohnungen in der sanierten Scharnhorst-/ Eulenspiegelsiedlung werden bezogen

Frühjahr 1999
Fertigstellung des Wanderweges in der Döberitzer Heide

01.04.2000
Die ersten Wohnungen im Radelandberg werden bezogen

September 2000
Eröffnung des Waldkindergartens des BEFG

25.06.2001
Fertigstellung des 4spurigen Ausbaus der B5 in der Gemarkung Elstal; im Zuge der Baumaßnahmen mußte der unter Denkmalschutz stehende Tunnel zum "Olympischen Dorf von 1936" weichen: an seiner Stelle soll 2002 eine Fußgängerbrücke über die B5 errichtet werden

31.12.2001
Große Teile des "Wustermark Rangierbahnhof" werden stillgelegt

04.05.2002
Erstes "Eisenbahnfest" in der Flakhalle

16.06.2002
Mit der Einweihung der Fußgängerbrücke wird der "Haltepunkt Elstal" wiedereröffnet

30.06.2002
Elstal hat 2.802 Einwohner

31.12.2002
Die Gemeinde Elstal hört auf zu existieren und wird Ortsteil in der neuen Großgemeinde Wustermark




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