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01.11.1918
Bildung des Gutsbezirkes Elstal durch Zuordnung von Flächen aus den
Gemarkungen Dyrotz, Hoppenrade, Buchow-Karpzow und Ferbitz mit einer Gesamtfläche von 184 ha.
Noch 1919
Baubeginn für die Eisenbahnersiedlung
1920
Bezug der ersten Wohnungen in der Eisenbahnersiedlung Elstal,
Baubeginn der Schule in der Schulstr.
1920
Errichtung des Bahnbetriebswerks Wustermark mit zwei Ring-Lokschuppen,
zwei Drehscheiben, vier Be-kohlungsanlagen und einem 56m hohen Wasserturm
1921
Im Winterhalbjahr Beginn des Schulbetrieb
30.09.1928
Gründung der Gemeinde Elstal durch Auflösung des Gutsbezirkes;
40ha aus dem Gutsbezirk Dyrotz werden Elstal zusätzlich zugeordnet
1930
Bau des Marktplatzes, heutiger Karl-Liebknecht-Platz, mit Geschäftskomplex
(Fleischerei, Drogerie, Bäckerei mit Konditorei; Gemüseladen;
Kolonialwarenladen; Frisör)
Die Siedlung umfaßt inzwischen 86 Häuserblocks mit 376 Haushalten
1932
Erster Elstaler Bürgermeister wird Heinrich Nowack (SPD)
1934 - 1936
Bau des Olympischen Dorfes für die XI. Olympischen Spiele vom 01.-16.08.1936 in Berlin
01.07.1936
Offizielle Eröffnung des Olympischen Dorfes
Bis 1939
Erweiterung der Anlagen durch Bau von Kasernen und Fliegerhorst
1936/37
Errichtung der Evangelischen Kirche am Marktplatz
Bau der Turnhalle an der Schule
Gärtnerische Gestaltung der Eisenbahnersiedlung von der Bahnmeisterei;
800 Bäume werden gepflanzt und Vorgärten vor den Häusern angelegt
20.04.1945
Bombardierung des Verschiebebahnhofes durch die Alliierten
26.04.1945
Sowjetische Truppen besetzen den Rangierbahnhof und den Ort Elstal
Noch 1945
Mit dem Wiederaufbau des Bahnhofs wird durch die Eisenbahner begonnen
1946
Die Turnhalle der Schule wird durch Brandstiftung zerstört
1949
Gründung des Eisenbahn-Sport-Vereins Lok Elstal e.V.
07.10.1949
Gründung der DDR
1950
Neubauten mit 102 Wohnungen entstehen an der Eisenbahnersiedlung - Karl-Marx-Str.
1951
Das für Bauarbeiter (Bau des Außenring) errichtete Klubhaus wird als "Klubhaus der
Eisenbahner" der Öffentlichkeit zugänglich
1963
Umbenennung des Bahnhofes in "Wustermark Rangierbahnhof"
24.10.1972
Erster Spatenstich zum Wiederaufbau der abgebrannten Turnhalle zu Klassenräumen
1974
Elstal hat 1.864 Einwohner
1983
Elektrifizierung und Aufnahme des elektrischen Zugbetriebes
1984
Der Ernst-Thälmann-Platz wird von der sowjetischen Armee an die Gemeinde
übergeben - erste Konversionsmaßnahme
1985 -1987
72 Wohnungen am Ernst-Thälmann-Platz werden um- und ausgebaut und bezogen
09.11.1989
Fall der Mauer in Berlin
November 1989
Die Regionalzüge aus Richtung Stendal werden bis Staaken bis zur
Bewältigung des hohen Fahrgastaufkommens durchgefahren - die
"Ferkeltaxen" sind überfordert. Eine direkte Verbindung nach Spandau
besteht noch nicht.
03.10.1990
Die Einheit Deutschlands wiederhergestellt
15.08.1991
Zusammenschluß der Kinderkrippe, des Hortes und des Kindergartens zur
"Kindertagesstätte Elstal" (heute: "KITA Sonnenschein Elstal")
1992
Abzug der letzten russischen Einheit
1992
Grundsteinlegung des Gewerbegebietes "DEMEX-Park" - 350.000m²
1993
Die Eisenbahnersiedlung wird unter Denkmalschutz gestellt
1994
Entwicklung, Erweiterung und Sanierung der bisher militärisch genutzten Siedlungen
24.09.1995
Einstellung des Personenverkehrs am Haltepunkt Wustermark Rangierbahnhof
31.01.1996
Schließung der Umladehalle des Rangierbahnhofes
11.04.1996
Grundsteinlegung für das Bildungszentrum des "Bund Evangelisch Freikirchler Gemeinden Deutschlands" (BEFG)
02.06.1996
Umbenennung des Haltepunktes "Wustermark Rangierbahnhof" in "Bahnhof Elstal"
Oktober 1996
Durch das 6. Gemeinde-Neugliederungs-Gesetz werden das Olympische Dorf von 1936
und die Kasernen südlich der B5 der Gemeinde Elstal zugeordnet
28.11.1997
Eröffnung des Bildungszentrums des BEFG
1998
Bezug der sanierten Wohnungen in der Kiefernsiedlung
24.06.1998
Gründung des Vereins Historia Elstal e.V.
01.11.1998
Bezug der ersten sanierten Wohnungen auf dem Heroldplatz (Wustermark)
01.03.1999
Erste Wohnungen in der sanierten Scharnhorst-/ Eulenspiegelsiedlung werden bezogen
Frühjahr 1999
Fertigstellung des Wanderweges in der Döberitzer Heide
01.04.2000
Die ersten Wohnungen im Radelandberg werden bezogen
September 2000
Eröffnung des Waldkindergartens des BEFG
25.06.2001
Fertigstellung des 4spurigen Ausbaus der B5 in der Gemarkung Elstal;
im Zuge der Baumaßnahmen mußte der unter Denkmalschutz stehende Tunnel
zum "Olympischen Dorf von 1936" weichen: an seiner Stelle soll 2002 eine
Fußgängerbrücke über die B5 errichtet werden
31.12.2001
Große Teile des "Wustermark Rangierbahnhof" werden stillgelegt
04.05.2002
Erstes "Eisenbahnfest" in der Flakhalle
16.06.2002
Mit der Einweihung der Fußgängerbrücke wird der
"Haltepunkt Elstal" wiedereröffnet
30.06.2002
Elstal hat 2.802 Einwohner
31.12.2002
Die Gemeinde Elstal hört auf zu existieren und wird Ortsteil in der
neuen Großgemeinde Wustermark
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